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Bässer

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1

Donnerstag, 17. Februar 2011, 15:08

Chorleitervergütung / Chorleiterhonorar / Stundensätze für Dirigenten

Ich sag dann erst mal höflich "Grüß Gott", :S bevor ich mit meinem ersten Anliegen heraus rücke. Weitere folgen bestimmt noch.

Ich bin im Vorstand eines, nun seit 150 Jahren bestehenden, Vereines mit zwei gemischten Chören tätig. In nicht allzu ferner Zukunft werden wir unseren Betrieb einstellen müssen, weil mit den Mitgliedsbeiträgen von 130 Zahlenden kein Dirigent mehr finanziert werden kann. Seit einiger Zeit schon gibt es deswegen Unmut und Unstimmigkeiten darüber, wie hoch das Honorar eines Dirigenten sein soll. Völlig klar, dass dabei auch Dirigentinnen angesprochen sind, - aber wegen der besseren Lesbarkeit bleibe ich beim "ten". Wenn ich nun hier vorab preisgebe, wie wir unsere beiden Dirigenten bezahlen erhalte ich vermutlich Antworten wie: ja, passt schon; etwas knickerig; viel zu viel; ja spinnt's ihr .... Darum würde ich gerne mal die SängerKollegInnen fragen, ob sie bereit sind hier im Forum über Chorleiterhonorare und ihre Mitgliedsbeiträge zu berichten. Bei uns gelten folgende Grundsätze: Es gibt monatlich (12 mal) den Betrag xxx für eine wöchentliche Chorprobe von 1,5 Stunden. In großen Ferien, Sommer, Weihnachten, . wird nicht gesungen. Abgegolten sind damit auch Sondereinsätze wie Auftritte, Beerdigungen usw. Extra vergütet werden z.Bsp. Chorwochenenden mit einem Betrag von xx/Std. (Nur für die reinen Übungszeiten) Selbst verständlich gebe ich gerne auch unser Honorar bekannt. Nur nicht gleich am Anfang. ein bisschen spannend soll's schon sein.

Sollte das Thema im Forum bereits abgehandelt :rolleyes: sein bitte ich um den Link dorthin. Gefunden habe ich nichts dazu. LG.

Heiko

Inventar

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2

Donnerstag, 17. Februar 2011, 17:59

Hallo und Willkommen im Forum, da bin ich mal gespannt ob sich jemand meldet - ich kann leider nichts dazu sagen ...
--
Schöne Grüße, Heiko

MGV1853 - 1. Bass
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hrohmann

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3

Freitag, 18. Februar 2011, 17:16

Oh-Oh, das ist ein ganz tolles Thema.
Ich glaube, dass dieses Thema jeden Chor bzw. Vorstand aufhorschen lässt. Bei uns im Chor herrscht die Meinung, dass die Dirigenten mit ihren Gehaltsforderungen die Gesangvereine kaputt machen. Das ist vielleicht etwas krass, aber irgendwo stimmt das schon.
Ich finde es auch gut, dass du keine Zahlen nennst, denn es wird wohl in jedem Chor bzw. Verein immer etwas anders das Thema Gehalt des Dirigenten gehandhabt werden. Früher hatten die Dirigenten mit dem Verein gar keinen Vertrag. Aber das ist Geschichte.
Aber jetzt einmal zur Gegenwart, bzw. die Situation bei uns im Verein. Wir haben 300 Mitglieder. 100 Aktive und 200 Passive. Die Aktiven zahlen 51EUR/Jahr und die Passiven 36EUR/Jahr. Kinder und Jugendliche 18EUR/Jahr. Diese Einnahmen reichen nicht aus um das Gehalt des Dirigenten zu bezahlen. Wir müssen andere Einnahmequellen suchen, oder den Chorbetrieb einstellen. So ist das leider und ich glaube, anderen Chören geht es ähnlich. Es wird immer schwieriger.
Mit freundlichem Sängergruss HR

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Heiko

Inventar

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4

Samstag, 19. Februar 2011, 14:00

Ich hatte gestern die Gelegenheit bei verschiedenen Chören nachzufragen - also das scheint hier in der Gegend kein Thema zu sein.
--
Schöne Grüße, Heiko

MGV1853 - 1. Bass
- Boardadmin -

hrohmann

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5

Montag, 28. Februar 2011, 19:10

Ich hatte gestern die Gelegenheit bei verschiedenen Chören nachzufragen - also das scheint hier in der Gegend kein Thema zu sein.

Möchte mich doch nochmal zu diesem Thema melden.
Geld und die Bezahlung des Dirigenten war bei uns schon immer ein Thema. Ich kenne Vereine, die mussten sogar eine Sonderumlage bei ihren Mitgliedern machen, um den Dirigenten zu bezahlen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass da so einige "mauern", d. h. einfach nicht oder nichts sagen wollen. Sollte man mal auf die Jahreshauptversammlung der Vereine gehen. Leider sind in diesem Forum nur wenige aktive Mitglieder, sodass das alles nicht verallgemeinert werden sollte.
Egal, es ist schön, dass es den deutschen Chören finanziell bestens geht. Uns gehen zwar die Sänger aus, dafür haben wir genügend Geld im Sack. Ist doch etwas.
Mit freundlichem Sängergruss HR

6

Montag, 21. März 2011, 21:33

Aus dem Blickwinkel einer Dirigentin

Hallo,

ich möchte mich mal als Dirigentin zu diesem Thema äußern.

Ich frage mich ernsthaft von welchen Dirigentenhonoraren hier die Rede ist, daß ein Verein diese nicht leisten kann?!
Wie ich so lese sind die Mitgliedsbeiträge im Vergleich zu dem Verein für den ich tätig bin doppelt so hoch.
Vielleicht sollte man sich klar werden, was man eigentlich will.

Denn es stimmt, die Dirigenten die auf niedrigem Niveau arbeiten möchten, werden immer weniger.

Da heißt es für einige Chöre (vor allem die mit dem Grundalter 60 +/-) umzudenken.
Bei manchen Chören kann ich nachvoll ziehen, daß der eine oder andere Dirigent nach dem Motto lebt : Augen(Ohren) zu und Blick aufs Bankkonto"

Wie oft höre ich, wie schwer es jungen Leuten gemacht wird, wenn sie was bewegen wollen. Alles was neu ist wird oft ausgebremst. Ein Popchor hat gefälligst auch deutsch zu singen, ein Kinderchor muss unbedingt jedes Volksklied kennenlernen. Geht ein Dirigent trotzdem seinen eigenen Vorstellungen nach ungeachtet aller Anfeindungen, dann taugt er in den Augen der "Alten" nichts, selbst wenn der Erfolg eine andere Sprache spricht. Und wo kann man am besten rumruckeln um recht zu bekommen? Macht er nicht was wir wollen, dann soll er gehen..... Wen wundert es wenn der Idealismus bei jungen Dirigenten immer mehr schrumpft?
Es liegt nämlich selten am Geld warum es so wenig Dirigentennachwuchs gibt, sondern an den festgefahrenen Meinungen und Traditionsvorstellungen einiger Vereine, dem will sich doch keiner gerne unterordnen, das wäre auch fatal!

Aber trotzdem: Ein guter Dirigent ist eigentlich unbezahlbar für einen normalen Sängerverein, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß irgendein Dirigent eines Vereinschores angemessen bezahlt wird. Er/Sie wird immer für zu wenig Geld arbeiten und 2 Drittel seines Einsatzes sind purer Idealismus.
Wie hoch werden die Stundensätze schon sein? 10,20, 30 Euro? Pro Probe? Pro Stunde? Gibt es einen festen Satz? Darüber schweigt man sich ja gerne aus. Ein Dirigent soll gute Arbeit leisten und mehr als das und wenn es geht am besten umsonst?
Ich selbst (studierte Musikerin ) leite für den örtlichen Sängerverein einen Kinderchor, 1 Popchor und einen Frauenchor. Dann gibt es noch den gemischten Chor, der von einer Laienchorleiterin betreut wird und einen Zwergenchor der ehrenamtlich geführt wird. Ich probe wöchentlich 4 mal 60 Minuten (Auch in den Ferien). Von der vielen Zeit, die ich darüberhinaus für diese Chöre aufbringe ganz zu schweigen. Der Frauenchor erzielt inzwischen hohe Einnamen durch bis zu 15 KOnzerten im Jahr und mit dem Kinderchor inszeniere ich alle 2 Jahre ein neues Musical , welches 2 Jahre lang aufgeführt wird (10 bis 15 Vorstellungen)
Durch diese Tatsache, kann sich der "Stammchor" endlich wieder einen eigenen Chorleiter leisten. Der Vorgänger hatte nach Jahren die Faxen dicke, weil er ständig das Gefühl vermittelt bekam, daß man ihn für überbezahlt hält. Und ich kann behaupten, daß das Gegenteil der Fall war! Überhaupt ist das so eine üble Sache, daß man als Dirigent oft ein schlechtes Gewissen haben muß, sobald er für seine Arbeit bezahlt werden möchte, und selbst das pobeligste Honorar ist einigen Mitgliedern noch zu hoch. Was soll das?
Ich wehre mich entschieden dagegen, daß man hier den "teuren" Dirigenten den schwarzen Peter zuschiebt.
Ich denke es muß sich auch was in den Köpfen einiger Vorstandsmenschen ändern und auch bei den Sängern selbst sollte sich die Sichtweise etwas aufweichen. Nicht alles was früher gut war, funktioniert heute noch.

Liebe Grüße an alle energiegeladen, selbstlosen, idealistischen Dirigenten
und Grüße an alle mutigen Vereine die keine Angst haben auch mal neue Wege zu beschreiten. Und ich kann versprechen...das lohnt sich in jeder HInsicht!!

Eure Dora

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7

Dienstag, 22. März 2011, 13:44

Hm, also bei uns war das bislang kein großes Thema. Ich weiß zwar, dass unsere jetzige Dirigentin "teurer" ist als ihr Vorgänger, aber dass wir deswegen kurz vorm Bankrott stehen? Nein, bestimmt nicht. Und wir sind uns alle einig, dass unsere Chorleiterin uns weiter gebracht hat, als es jemals unter dem alten Chorleiter möglich gewesen wäre.
Wir sind 20 Aktive und nochmal so viele Passive. Wir machen i.d.R. zwei Konzerte im Jahr. Ansonsten kommt mal die ein oder andere Spende rein. Manchmal helfen einige unserer Frauen auch mal bei einer anderen Veranstaltung und geben das Geld, das sie dafür bekommen, an den Chor weiter. Ich selber habe schon mal Plakate privat bezahlt und mir nicht erstatten lassen, quasi auch eine Spende.
Qualität hat halt ihren Preis, entweder ist man bereit den zu zahlen oder eben nicht. Will man einen guten Dirigenten, der den Chor voran bringt und entwickelt, dann muss man auch mit höheren Kosten rechnen.
Beste Grüße,
Katja
(1. Sopran)

Maumker Frauenchor "Cantare" 2000

Bässer

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8

Montag, 4. April 2011, 16:54

Erst mal vielen Dank ....

... für die netten und infomativen Beiträge. Nur noch mal Eines klar gestellt, mit keinem Wort hab ich behauptet, dass Chorleiter zu viel verdienen, oder gar ihr Geld nicht wert sind :). Mir ging es darum zu ermitteln, ob andere Chöre in einer ähnlichen Klemme stecken.

Nach den Umständen, die ich eingangs genannt hatte, ""Bei uns gelten folgende Grundsätze: Es gibt monatlich (12 mal) den Betrag xxx für eine wöchentliche Chorprobe von 1,5 Stunden. In großen Ferien, Sommer, Weihnachten, . wird nicht gesungen. Abgegolten sind damit auch Sondereinsätze wie Auftritte, Beerdigungen usw."" erhalten unsere Chorleiter eine Stundenvergütung von 64 €. Das Problem ist, dass unser Jahresbeitrag mit derzeit 34 € nicht annähernd ausreicht um die Kosten der Chorleitung zu decken. Der Deckungsgrad liegt bei unter 40%. Erst jetzt haben wir wieder die Vergütungen angepasst. Von einer Beitragserhöhung will aber kein Mitglied etwas hören. Stimmt nicht ganz, einige wären schon bereit mehr zu bezahlen. Würde mich freuen, wenn die Diskussion noch ein bisschen weiter ginge.

hrohmann

Schüler

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9

Montag, 4. April 2011, 18:03

Ich wehre mich entschieden dagegen, daß man hier den "teuren" Dirigenten den schwarzen Peter zuschiebt.
Ich denke es muß sich auch was in den Köpfen einiger Vorstandsmenschen ändern und auch bei den Sängern selbst sollte sich die Sichtweise etwas aufweichen. Nicht alles was früher gut war, funktioniert heute noch.

Da möchte ich mich doch nochmal einschalten. Die Dirigenten bekommen den "schwazen Peter" nicht zugeschoben. So einfach ist das nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, was im Kopf eines Rechners vorgeht wenn er sieht, dass die Einnahmen für das laufende Jahr nicht ausreichen. Was soll er denn tun? Den Singstundenbetrieb einstellen?
Bei uns ist es jetzt sogar soweit, dass für die Konzerte keinen Eintritt mehr genommen wird, nein, keinen genommen werden kann. Nehmen wir Eintritt, werden die Kosten (Saalmieten usw) wieder zu hoch. Durch eine Spendenaktion kommt da mehr herein. Aber das mit Vorbehalt, denn wir haben eine Saal-Situation in der Stadt.
In einem möchte ich Ihnen aber doch recht geben: Nicht alles was früher gut war, funktioniert heute noch! Stimmt genau.
Ich frage mich auch wie Sie 15 Konzerte im Jahr machen können. Singen Sie da immer das Gleiche? Wann lernen sie da was Neues? Bei uns wäre das nicht möglich. Nicht in dieser Grössenordnung.
Noch ein Thema möchte ich ansprechen. In Twitter hat jemand geschrieben: "Die Gesangvereine sind viel zu konservativ. Da fehlt der impuls-der Aufweckgedanke-die Idee." Und das ist das Problem überhaupt. Um überleben zu können, auch wirtschaftlich, müssen neue Ideen her.
Ich gebe zu, dass ich auch keine Idee habe, unseren Männerchor (Durchschnittsalter >60 Jahre) durch neue Wege so begeistern, dass Nachwuchs und neue Mitglieder in "Strömen" bei uns eintreten. Viele Mitglieder = viel Geld = gutes Dirigentengehalt. Oder nicht?
Mit freundlichem Sängergruss HR

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10

Mittwoch, 6. April 2011, 15:03

Das Problem ist, dass unser Jahresbeitrag mit derzeit 34 € nicht annähernd ausreicht um die Kosten der Chorleitung zu decken.


Hm, die Mitglieder unseres Chores zahlen ca. das dreifache im Jahr. Wohl deshalb haben wir nicht solch extreme Geldsorgen. Dazu muss ich sagen, dass wir eben ein kleiner Chor mit ca. 20 Aktiven sind. Natürlich kommt auch Geld von den Passiven Mitgliedern dazu.
Beste Grüße,
Katja
(1. Sopran)

Maumker Frauenchor "Cantare" 2000

Bässer

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11

Freitag, 8. April 2011, 10:50

64 €

Danke Katja, danke HR (bin übrigens auch Maschinenbautechniker :-) wir haben keine extremen Geldsorgen. Jedenfalls noch nicht. Wir leben vom Gesparten runter. Ich wundere mich nur, dass niemand zu den 64 € Stellung nimmt. Ich halte dieses Honorar, gelinde gesagt, für deutlich überzogen. Und HR, wegen den konservativen Gesangvereinen, .... ja es stimmt. Ich fürchte ich bin auch konservativ :-) mein Gott was ist aus mir geworden :-))) vielleicht fehlt mir die Fantasie, aber was willst du beim Singen mit einem Durchschnittsalter von 65+ Neues machen? Beim Singen stellt man sich zusammen und singt! Auch wir waren mal ein sogenannter "junger Chor" und hatten in den 80ern große Erfolge, weil wir die Welt der Gesangvereine auf den Kopf stellten. Nun sind wir mit unserer Chorleiterin um 30 Jahre gealtert und locken niemanden mehr hinterm Ofen hervor mit unserem Gesang. Es kommen die die immer kommen zu den Konzerten. Hin und wieder machen wir ein Projekt mit einem Schulchor und ärgern uns dann darüber, dass die Eltern der Kids sich nicht mal die Zeit nehmen wollen sich 20 Minuten auf die Bank zu setzen und vielleicht eine Grillwurst essen oder eine Limo trinken können.

Nun denn, .... ich wollte wissen was ein CL verdient. Ich bin noch keinen Schritt weiter. Schönes Wochenende. :thumbsup:

12

Freitag, 8. April 2011, 16:29

Zur Chorleitervergütung kann ich nichts beitragen, da kenne ich unsere Zahlen nicht. Ich weiß lediglich, dass Sonderproben und gewisse Auftritte extra abgerechnet werden. Sorry.
Beste Grüße,
Katja
(1. Sopran)

Maumker Frauenchor "Cantare" 2000

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13

Samstag, 9. April 2011, 23:27

Bässer.
64 Euro sind nicht überzogen
Meine Oma erzählte mir aus ihrem Chor, daß da der Dirigent 50 Euro bekommt.
Und ich dachte auch.. oh das ist ja viiiieell..
Dann erzählte sie mir was er alles an Aufwendungen hat und er komt gerade so hin.

hrohmann

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14

Dienstag, 12. April 2011, 10:51

Nun denn, .... ich wollte wissen was ein CL verdient. Ich bin noch keinen Schritt weiter. Schönes Wochenende.

Hallo, möchte mich da nochmal melden.
Zum einen zu den 64EURO/Stunde. Ich habe das einmal für unseren Chor hochgerechnet. 64EUR/h x 3h/Woche= 192Eur/Woche x 4Wochen= 768EUR/Monat x 12Monate = 9216EUR/Jahr. So ungefähr. Kommt mir erst einmal sehr hoch vor. Jetzt kommt natürlich dazu, wie das mit Sonderproben, Chorwochenenden, zusätzliche Auftritte, Fahrgeldzuschuss, Sozialversicherung usw mit dem Dirigenten geregelt ist.
Ich habe jetzt einmal unsere Einnahmen dagegen gestellt. Ich glaube wir zahlen mehr. Genau weiss ich das leider auch nicht. Da ich nicht im Vorstand bin, weiss ich auch nichts genaues und dürfte die Zahlen auch gar nicht nennen. Das gäbe gewaltigen Ärger. Ich vermute, dass das Anderen auch so geht.
Aber es ist doch alles eine "Milchmädchenrechnung", wenn man nicht weiss, was im Vertrag mit dem Dirigenten (wenn vorhanden) überhaupt steht. Deshalb kann man die Zahlen nur ganz schwer vergleichen. Es wird wohl niemand sagen können oder wollen : Wir zahlen DAS + DAS + Das. Ergibt die Summe X.

Übrigens, einen Besuch auf unserer WEB-Seite würde mich sehr freuen: http:\\www.kmgv-dieburg.de
Mit freundlichem Sängergruss HR

Bässer

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15

Montag, 2. Mai 2011, 12:59

Danke an Alle. Zumindest weiß ich nun, dass ich nichts weiß :-)

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16

Donnerstag, 4. August 2011, 20:07

Danke an Alle. Zumindest weiß ich nun, dass ich nichts weiß :-)
Na dann mal konkret. Ich bin in festen Händen, das heißt als Musiker fest angestellt und nicht unbedingt auf zusätzliche Chorleitung angewiesen. Für die Probeneinheit von 1,5 Stunden würde ich mindestens 80 Euro verlangen. Da wäre die Vorbereitung mit drin. Kommt drauf an wie gut der Chor ist. Mit steigendem Niveau würde ich bis zu 150 Euro nehmen, da dann auch die Vorbereitungszeit ansteigt. Damit wären für mich kleinere Auftritte mit abgegolten, aber keine Konzerte und auch keine Probenfreizeit. Da müsste man analog dazu verhandeln. Vielleicht hilft das weiter.

17

Freitag, 26. August 2011, 15:12

chorleiterhonorar

Liebe Chorsänger,

ich habe eine kurze Frage wie hoch sollte ein Chorleitervergütung sein, bei uns im Chor will der chorleiter 50,00 Euro für einen Übungsabend haben, ist da zuviel ?

Vielen Dank ich freue mich auf Antworten

Ellen Erdmann

zur Zeit 1. Vorsitzende eines gemischten Chores

18

Dienstag, 30. August 2011, 17:57

Hallo Ellen,

welche Ausbildung hat der Chorleiter denn?
Für einen Studenten oder Hobby-Chorleiter ohne Ausbildung würde ich 50,- überzogen finden, für einen Profi mit abgeschlossenem Studium+Erfahrung wärs ein absolutes Schnäppchen.

Liebe Grüße
ich
Liebe Grüße
ich

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19

Mittwoch, 31. August 2011, 18:33

Hallo,
das Thema betrifft uns auch. Seit 1.5 Jahren bin ich Vorsitzende eines Vereins mit ca 330 Mitgliedern, nur noch 60 davon aktiv. Wir haben 4 Chorformationen und dafür 2 Chorleiter. Zusammen zahlen wir 9600.- Euro im Jahr fest, zusätzlich Konzerte, Seminare und bei einem Chorleiter auch jeden Auftritt extra.
An Mitgliedsbeiträgen bekomme ich im Jahr 10.200 Euro von denen auch unser Probenraum mit 3500 Euro Miete im Jahr bezahlt wird.
Also reicht unser Einkommen nicht aus um unsere fixen Kosten zu decken. Ein passives Mitglied zahlt 36.- /p.a. ein aktives 90.-/p.a. aber es gibt nocht Staffenlungen für
Jugendliche , Familien ...... Das bedeutet, dass unsere Chorleiter mit 40.- Euro in für die Stunde gut bezahlt sind. Einer "all inclusiv" der andere bekommt wie gesagt noch Auftritte extra bezahlt.
Unsere Chorleiter haben beide studiert und sind sehr gut. Aber bei sinkenden Mitgliederzahlen werden wir uns auf Dauer was überlegen müssen.Schade, denn jede unserer Chorformationen ist gut und auch der Altersdurchschnitt ist gut.
Beste Grüße
Lerche
:)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Lerche« (1. September 2011, 06:56)


20

Donnerstag, 1. September 2011, 16:17

wie habt ihr denn vor, das finanzielle Problem lösen?
Liebe Grüße
ich