Es
war schon eine kleine Reise, die uns in die
Uckermark führte. 140 km entfernt, dicht an der
Oder. Wie auch immer, der Aufwand lohnte sich!
Eine deutliche Verbesserung in der
Unterbringung. Probenräume, die groß genug
waren und keinen Hausschwamm hatten,
freundliche Bedienung, ein super Essen, schöne
Zimmer (ausreichend Handtücher). Dank hier
bei der Planung an unseren Schatzmeister,
Gerd Bülow. Musikalisch begann das
Wochenende mit einem kleinen Schock. Vincent
ist noch krank. Die Probe am Donnerstag hatte
schon Sigrid Höhne-Friedrich geleitet. Freitag
also keine Probe. Die Sänger saßen zusammen,
tranken ein winziges Fass Bier, spielten Skat
und dachten über die Zukunft der BL nach.
Samstag früh dann die Entwarnung: Sigrid ist
schon da, Vincent kommt zur ersten Probe und
ist fit. Auch wenn der erste Probenblock, mit
eigentlich zwei Proben, nicht so frisch ablief, wie
Vincent es sich wünschte, am Nachmittag und
Abend holten wir auf, lernten eifrig und machten
deutliche Fortschritte. Am Ende des Samstags
konnte Vincent verkünden: „Ich glaube, wir
haben alles mindestens einmal durchgeprobt.“.
Der Abend endete vergnüglich. Wieder saßen
alle zusammen, diesmal mit Vincent, wieder
wurde diskutiert, der Vorstand plante für die
nächsten beiden Jahre, eine fröhliche Runde
und eine erfolgreiche.
Am Sonntag ging es wieder früh los und alle
waren an Bord. 35 aktive Sänger mühten sich
redlich. Das Ergebnis konnte sich schon sehen
lassen. Ein Programm mit sehr schönen
Stücken, inzwischen auch schon schön
gesungen war das Ergebnis.
Zwei Blöcke beendeten das Probenwochenende
und dann ein Mittagsmahl vom Feinsten. Wir
verabschiedeten uns mit einem Trinkgeld für die
Angestellten und einem Ständchen. Ab 13:30
Uhr machten sich dann die ersten „Selbstfahrer“
auf dem Heimweg. Die Bahngruppe startete
gegen 14 Uhr und alle kamen gesund heim.
Ein erfreuliches Detail sei noch bemerkt. Unser
ehemaliger Chorleiter, Friedrich Rechenberg,
besuchte uns, lauschte und lobte gewohnt
einschränkend unsere Arbeit: „Das hört sich
schon gut an, wenn sie jetzt noch Kind, statt
Kinn singen, dann versteht man auch den
Text…“. Rechenberg eben…!