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Berliner Liedertafel

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:26

Chorfest in Bremen

Es ist ja etwas her, aber vielleicht haben einige damals (vor einem Jahr) auch daran teilgenommen und dies ist eine schöne Erinnerung auch für sie(?)!
Ich bin ganz faul und nehme meinen Bericht über das Chorfest und unsere Reise und kopier den damaligen Bericht hier einfach rein. Bin Ingenieur und darf faul sein.
WIR SIND GANZ CHOR!

Chorfest Bremen 2008

Ein wenig besteht immer die Gefahr, wenn man so etwas regelmäßig schreibt, betriebsblind zu werden. Außerdem sieht man ja auch immer alles aus einem Blickwinkel, dem eigenen. Ich hatte eigentlich vor, das hier so wie den Bericht über das Probenwochenende aufzuziehen, als reines Tagebuch. Aber dazu ist das Chortreffen zu vielschichtig. Dann hörte ich im Radio einen Bericht über 100 Wochen Bestsellerliste für „Ich bin dann mal weg“ und wusste, genau das ist es. Für uns war der Weg das Ziel. Eine gesangliche Pilgerreise. Ich folge also ein wenig meinen Tagesnotizen, dem Tagebuch, aber ich werde auch ein Ergebnis des Tages ziehen und ein großes Fazit über die ganze Reise. Ich hoffe, ich werde allen gerecht, was schwierig ist, aber ich gebe mir Mühe. Vieles, was ich aufschreibe, ist in intensiven Gesprächen mit anderen gesammelt worden. Teilweise werde ich auch die Quellen angeben. Interessant für mich war die Tatsache, dass viele auf mich zukamen und sagten, dieses oder jenes musst du aufschreiben. Es war ja früh klar, der Chronist werde ich sein. Leider kann ich nicht alles notieren, dann würde der Bericht noch länger werden und wir könnten zumindest ein Taschenbuch aus dem „Merker“ machen.

Vor Abreise hatten unser Präsident, Jörg Kramer, und ich überlegt, wie machen wir das? Kurzer Bericht, vielleicht etwas anderes in den nächsten „Merker“ schieben, all diese Ansätze hatten wir. Und dann entschieden wir, es wäre einfach schade, weil es wichtig ist, die Diskussion zu befördern und vieles, was im „Merker“ steht, wird dann auch diskutiert, und wir wollen uns ja entwickeln. Also machen wir den „Merker“ zur Sonderausgabe (auch mit den Kosten) und lassen alles drin. Es geht um Vergangenes und Zukünftiges, und eben auch um das Hier und Heute.

Eine Bemerkung noch, bevor wir „in die Vollen gehen“, als Entschuldigung, dafür so entschieden zu haben: Der „Merker“ ist richtig beliebt geworden! Ich erlebe es häufig, dass Menschen, die die Liedertafel kennen, aber „nur“ zum erweiterten Freundeskreis gehören, fragen an, wann sie den neuen „Merker“ bekommen. Das geht nicht nur mir so. Ich erzählte Wolfgang Wiemer die Geschichte und da lachte er und erzählt mir, auch bei ihm passiert das. Und es hat schon zu Kartenkäufen geführt! Also lohnt es! Deshalb machen wir es jetzt auch so. Fangen wir an, auch wenn ein paar wichtige Punkte auch zu Bremen schon da sind. Es ist der Weg, der zählt.
Thomas H. Reiche; 1. Bass

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:28

1 Tag

Erster Tag

Anreise und Wettbewerb –
Der Weg ist das Ziel
Pünktlich stehe ich vor der Urbanstraße 21 und begrüße alle Freunde, die schon da sind. Die Stimmung ist trotz früher Stunde gut und eine positive Anspannung herrscht bei allen. Unser Bus kommt, ein sehr neuer Mercedes Benz, silbergrau mit netter Überraschung: Einer jungen (und hübschen) Busfahrerin, Katrin Schochart, 24 Jahre jung. atrin packt beim Verladen ordentlich zu, und so können wir wie geplant auf die Reise gehen, der erste Schritt ist gemacht und eine jede Reise beginnt bekanntlich mit einem ersten Schritt. Am ersten Zusteigehaltepunkt, dem Steglitzer
Kreisel, wären beinahe schon die ersten Verluste aufgetreten, wurde doch übersehen, dass Till Bartelt nicht in den Bus zurückgekehrt war, nachdem er aufgebrochen war, um sich ein Frühstück zu besorgen. Ein nicht genannter aufmerksamer Mitreisender verhinderte den Verlust. Nächstes Hindernis, der letzte Aufnahmepunkt, eingerichtet für unseren Kammersänger Claus Bock. Wir werden von einer nur bedingt freundlichen Polizeipatrouille kontrolliert. Es ist alles in Ordnung und damit kann die wilde Fahrt beginnen. Diese ist zwar zügig, aber entspannt. Unsere Fahrerin, im Folgenden dann nur noch Katrin genannt, fährt ohne Stress. Zwei Pausen reichen, um keine Probleme mit den Lenkzeiten zu haben.

Bremen und das Hotel Deutsche Eiche werden bei strahlendem Wetter erreicht. In der Einfahrt steht Volker Transchel, der individuell anreiste, und winkt uns fröhlich zu. Wir sind jetzt komplett.
Zimmerschlüssel aushändigen, kurz erfrischen, in die Konzertkleidung und runter in den Speisesaal. - Ich bin der erste, der komplett im neuen Konzertdress auftaucht und darf deshalb als Modell arbeiten und allen mitgereisten Fans diesen Look präsentieren. Nach dem Essen geht es für uns Sänger in eine intensive Probe. Es treten an bekannten Stellen Probleme auf,aber es wird hart gearbeitet. Dann wird der Fortschritt spürbar. Ein letzter Durchlauf und noch mal Hinweise unseres Dirigenten, Vincent Jaufmann. Sind wir bereit? Wir sind bereit!
Oder auch nicht: Auftritt nach kurzer Fahrt in der Bremer Liebfrauenkirche (etwa 1230 begonnen, frühgotisch mit westfälischer Halle). Wir haben ein Problem im ersten Lied (Minnesänger).
Ausgerechnet in den Tenören, sonst so zuverlässig, schleicht sich ein Fehler ein. Der zieht die Bässe auch in die falsche Richtung. Sie wehren sich, aber das erste Drittel ist eben daneben. Mit dem Wechsel im Mittelstück der Minnesänger fassen wir wieder Fuß. Die Tenöre haben ihre gewohnte Sicherheit, die Bässe machen ihre Arbeit, aber wir haben nun ein Problem mit dem Raum. Wir füllen ihn nicht so mit Ton, wie wir es schon an anderer Stelle getan haben. Wir ziehen uns achtbar aus der Affäre. Aber eigentlich wollten wir mehr. Das Publikum liebt unseren Käfer und seine Blume und der Reger, gesellt sich wirklich lieblich zu allen.

Nach dem Auftritt Manöverkritik mit unseren Experten im Publikum: Till, Matthias, beide wegen beruflicher Zwänge im Probenrückstand und Claus Bock beschreiben uns ihreEindrücke. Es wird deutlich, es war ein ordentlicher Auftritt, aber wir waren schon weiter. Was lief nur falsch? Ich denke, es klingt vielleicht nach dem großen Entschuldigungsmarathon, aber die Gründe sind vielfältig: Wir hätten eben doch früher anreisen müssen, die Stunden auf der Autobahn stecken halt doch in den Knochen. Wir hätten den Raum vorher kennenlernen müssen. Sonst machen wir
das ja auch. Wir sind auch keiner der Wettbewerbschöre, die von einem Wettbewerb zum anderen ziehen und sonst nichts machen, wir sind doch recht unbedarft rangegangen.

Einige gehen wieder in den Saal und beobachten unsere Mitbewerber um die ausgelobten Preise. Ich gehe mit Till und Matthias auf Erkundung und schnell schließt sich uns Katrin an.
Ich habe mich später geärgert, warum ich nicht zurück in den Saal bin, aber es steckte ziemlicher Frust in mir. Ich hatte, wie erstaunlicher Weise auch andere, mehr gewollt. Dass sich dann auch noch die Damen am Eingang zum Saal etwas komisch hatten, hat bei mir eine Trotzreaktion erzeugt und ich wollte weg. Hätte ich nie gedacht, dass für mich das Singen so ernst werden könnte.
Wir haben die Weser erkundet und sind in einem Strandlokal gelandet, wo wir uns erfrischten. Der Frust geht und die Endorphine gewinnen die Oberhand. Zurück zum Marktplatz (die Stirn des Markplatzes wird vom Rathaus 1405-12 gebildet, das 1608-1612 eine prachtvolle Renaissance-Fassade erhielt; hierReichsfreiheit der Stadt ist). Hier treffen wir auf Gerhard Struck. Till begrüßt ihn mit einem lauten: „Ist das nicht der berühmte Gerhard Struck? Da will ich ein Autogramm!“ Matthias und ich stimmen ein und bekräftigen, dass er es eindeutig ist und wir ihm zumindest die Hand
schütteln wollen. Gerhard ist nur einen Moment perplex, dann genießt er das Spiel und reicht uns huldvoll die Hand, bevor er sich sein Bierchen oder Wasser an einem Stand besorgt. Eine junge Frau beobachtet die Szene mit gerunzelter Stirn (das Folgende wurde dem Struck´schen Bericht entnommen): Sie spricht ihn an und sagt: „Es tut mir leid, aber ich kenne sie nicht. Sind sie böse, wenn ich kein Autogramm von ihnen will?“ Gerhard: „Nein, wissen sie es ist richtig angenehm, auch mal wie ein gewöhnlicher Mensch behandelt zu werden.“ (Ist er nicht bescheiden?)

Abgesehen von dem lustigen Erlebnis gibt es hier auch das richtige Chortreffen-Feeling (Neudeutsch für Gefühl und Empfindung). Mit ein paar jungen Mädchen singt eine Gruppe in der auch Jörg Kramer, Gerhard Blod und einigen andere (z.B. ich) mitsingen, den Chorfest-Kanon.
Wieder mit einer anderen Gruppe und einem anderen Chor wird das Morgenrot gesungen. Ich singe auch die Ehre Gottes aus der Natur mit einer Gruppe. Das ist jetzt wirklich Chortreffen.
Man trinkt Wasser, Säfte, Wein und Bier, man singt, man lauscht anderen, man quatscht mit vielen Menschen, auch Bremern, die einfach da hineingeraten. Hanseatische Zurückhaltung? Ich
erlebe nur fröhliche Menschen, die offen sind, egal wo sie herkommen! Bremen gewinnt unsere Herzen. Es ist ein hübsches, niedliches Städtchen, etwa so groß wie Spandau. Rund eine halbe Million
Menschen leben hier und die Stadt hatte Marktprivilegien, als Berlin noch nicht erwähnt wurde. Sie gehörte der mächtigen Hanse an, wie Berlin auch, aber Berlin wurde Sitz der brandenburgischen Regierung, später preußische Hauptstadt und das war’s mit Hanse. Hat uns nicht geschadet, wir sind eben so geworden und Bremen anders. Anders, aber nett.

Radfahrer, die sich bedanken und die Rotphasen einhalten. Gothics (das sind die Kinder in Schwarz mit bleicher Haut und vielen Ringen im Gesicht) aus Bremen sind gegen die Berliner viel brauner, wie frisch von der Sonnenbank. Es ist wahr!! Die Masse scheint es aber zu genießen, so viel Trubel hier zu haben. Auch das von uns mitgebrachte Wetter (prima oder wie wir Berliner sagen: Da kann man nicht meckern) hebt die allgemeine Stimmung. Im Dom (Ursprünge im 8. Jahrhundert, sein Aussehen erhielt er ab 1042 romanisch, frühgotische Elemente; im 13. Jahrhundert größere Umbauten an der Westfassade und Einwölbungen, das spätgotische nördliche Seitenschiff wurde dann 1502 begonnen) lauschen wir ab 20:00 Uhr dem Eröffnungskonzert, „Ein deutsches Requiem“
von Johannes Brahms. Wie von Claus Bock versprochen dauert es genau 5 Viertelstunden.

Die Solisten sind hervorragend. Wir lassen es einfach auf uns wirken.
Jetzt müssen die Mitreisenden eingefangen werden, wir fahren vom Hilton zurück, der ursprüngliche Platz hat sich als zu kompliziert für den Bus erwiesen (die Straßen sind für den Doppelachser zu eng). Alles klappt, nur Wolfgang Wiemer und Bert Miller sindverschwunden. Sie sind mit der Straßenbahn zum Hotel zurück gefahren, wie sie ungefähr 41 Mal erzählen müssen. Auf jeden Fall erreichen alle die Heimatbasis, wo wir den Abend in geselliger Runde mit viel Gesang und einigen geistigen Getränken beenden. Es wird auch eifrig diskutiert, wie wir waren, was man hätte besser machen können. wie wir die Zukunft der Liedertafel sichern, wie wir neue Sänger und Freunde gewinnen können… Ich habe mit einigen ausführliche Gespräche und lerne sie immer noch ein bisschen besser kennen und das geht wohl anderen auch so. Inzwischen sind wir alle euphorisiert. Die Stimmung steigt und Katrin fühlt sich sichtlich wohl bei uns. Es wird schon wieder ein
kühlender Morgen, als die letzten erschöpft, aber glücklich ins Bett sinken.
Erkenntnis des Ersten Tages: Wir sind ehrgeizig! Wir können feiern und haben schnell Kontakt zu andern. Das Wetter spielt mit, wir sind glücklich, es gibt kein Gesicht, das nicht ein tiefes strahlendes Lächeln ziert. Der Weg ist unser Ziel!


Thomas H. Reiche; 1. Bass

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:34

Tag 2


Zweiter Tag

Wir sammeln Kräfte -

Bremen kennen und lieben lernen
Der Morgen kommt und er kommt früh. Frühstück ab 07.00 Uhr. Ich bin um 08.00 Uhr da. Das reicht auch. Um 09.00 Uhr Abfahrt zum Rhododendron-Park. Wir kommen an und Annegret Fischer-Böntgen (Witwe des Sangesbruder Günter Fischer aus Spandau) und Rosi Heiselbetz (Schwester von Axel Schulz) stoßen zu uns. Die beiden Damen sind uns nicht nur verbunden, sondern sind gleich
integriert. Hätte man ja auch nicht anders erwarten können!
Was staunen wir über die Fülle von Rhododendren. Alle Farben und Größen. Die Größten vielleicht 8, 9 Meter hoch, farbenprächtig. Wir schmettern ein paar Lieder an verschiedenen Stellen des Parks. Begleitet werden wir von vielen Vögeln, ich meine auch eine Nachtigall gehört zu haben, andere stufen den Vogel als Buchfink ein, egal es ist schön.
Von Amseln, Staren, Meisen und und und ... will ich nicht reden. Warum nur strahlen alle so, warum sind alle so entzückt. Kippt man in Bremen Drogen ins Trinkwasser oder ist es die Musik und die fröhliche Gemeinschaft, die uns beflügelt? Wir jedenfalls sind getreu dem Chorfest-Motto „ganz Chor“. Die Harmonie ist schon fast unheimlich, warum streitet niemand? Warum ist nicht einer undiszipliniert? Ein kleiner Vorgriff, es bleibt so bis zur letzten Sekunde! Beim letzten Lied aus unserem Repertoire lauscht ein weiterer Chor, aus Neckarsulm, und er ist auch begeistert. Wir erhalten viel Beifall. Es folgt nach kurzer Fahrt ein Rundgang durchs Schnoor-Viertel. Hier stehen viele kleinbürgerliche Häuser aus dem 16ten bis 18ten Jahrhundert, die den Krieg ohne größere
Schäden überstanden haben. Seit 1958 steht hier alles unter Denkmalschutz, wurde renoviert und zur Fußgängerzone ausgebaut. Am Markt lernen wir die Böttcherstraße kennen. Sie wurde
aus mittelalterlichen Resten von verschiedenen Architekten 1924-31 als Museums und Ladenstraße gestaltet. Zu ihnen gehörten Künstler wie Hoetger. Nach dem Krieg wurde rekonstruiert (von 1945 bis etwa 1954). Leider hat der Krieg auch Bremen hart getroffen, vieles ist hier verloren gegangen, eine Parallele zu unserer Stadt. Neben Unterschieden fallen auch Gemeinsamkeiten auf. Kann auch ein Grund für unser Wohlfühlen sein.

Jetzt geht es in den Hauffsaal des Ratskellers zum Mittagessen. Ich entscheide mich für den Fisch, was eine hervorragende Wahl ist. Danach ist ein wenig Freizeit, die genutzt wird um andern zu lauschen, mitzusingen, vielleicht auch die Flüssigkeiten nachzufüllen, die verloren gehen, und andere Dingen zu tun. Manch einer shopt ein wenig. Andere lernen wieder Sänger von überall kennen. Es ist angenehm entspannt. Dann zurück zum Hotel zur nächsten Probe. Wegen einer Hochzeit müssen wir im kleinen „Clubzimmer“ proben. Nicht ganz die idealen Bedingungen. Aber wir sind fleißig. Vincent trimmt uns für den Volksliedwettbewerb. Wir (also die BL als Verein) haben eine Komposition von Vincent Sebastian Schmelter eingereicht, „Wie schön blüht uns der Maien“. Vincent leidet etwas unter Magendruck, aber das Singen hilft. Er behauptet zwar „nur“ zu dirigieren, aber er singt uns vor, er begleitet uns und der Magendruck schwindet. Singen ist gesund! Der „Merker“ berichtete vor einiger Zeit über entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse. Es geht nach Bremen ins „Paulaner“ an die Weserpromenade „die Schlachte“. Abendessen. (ich hatte den Weidenochsen). Kein Bier im Paulaner, weil ja noch Auftritt. Es wird sich dran gehalten. Alster wird noch erlaubt und alkoholfreies auch. Mehr gibt es aber bei keinem Sänger. Ich sag’s ja auch im Punkt Disziplin sind wir auf dem aufsteigenden Ast. Also nicht dran sägen. Das Essen dauert wegen des Andrangs ein wenig aber wir haben genug Zeit eingeplant und es lohnt ja auch. Die Schlachte ist ein wenig die Strandbar Bremens. Beim Gang zurück ein Ständchen an die Weser und für die Leute, die lauschen wollen. Der Himmel zaubert ein Bild für einen Sundowner (den wir aus genannten Gründen noch nicht nehmen können), und es blüht wirklich der Maien. Wie passend ist das nun.

Um 22 Uhr haben wir unseren Auftritt im kleinen Saal der „Glocke“. Wir kommen rein, singen und siegen. Nicht bei der Jury, aber in den Herzen der Zuschauer. Es ist egal, was manche vielleicht jetzt denken, wir haben es alle gespürt. Einen Moment sind wir Stars. Die Leute klatschen begeistert, aber auch wenn nicht, wir hätten es gewusst. Es ist unsere bisher beste Version dieser Komposition, die von unserem Vincent erstellt wurde. Auch mal ein Lob an den Komponisten: Er hat den Charakter des Textes in Musik umgesetzt. Er hat nicht versucht, irgendwie das Stück zu verpoppen oder modernistischen Quatsch zu komponieren. Es ist schlicht und schön. Das kommt beim Publikum an und wir werden es immer wieder gern aufführen!!!! (Weniger! wäre nicht angemessen gewesen!!)
Was nun folgt ist eine schöne Beschreibung unseres Zustandes: Bitte folgen sie mir in die Seele der Liedertäfler. Die Preisverleihung findet nicht wie angekündigt in der Glocke statt, sondern auf der großen Bühne am Marktplatz. Zu groß ist der Andrang. Weil Katrin um 24 Uhr stehen muss, beschließen die meisten, sie bleiben und werden mit dem Taxi oder der Straßenbahn ins Hotel fahren. Nur eine kleine Gruppe will Katrin begleiten und mit dem Bus zum Hotel fahren. Dazu gehören Willi Dethmers und ich. Wir haben uns irgendwie locker zusammen getan, quatschen, lauschen dem Treiben und spähen schon mal den Weg zum Bus aus.
Die Verleihung beginnt. In einer Kategorie gewinnt ein Chor der Universitäten von Bremen und(!) Namibia. Dann unsere Kategorie. - Wir wissen, der erste Auftritt war nicht der Bringer
(wie man so sagt). Wir sind gefahren, um uns zu verbessern. Wir wussten es wird nicht reichen, ganz vorn zu stehen und einen Preis zu erhalten. Das war allen vorher klar! - Es kommt
auch so. Gewinnen tun einige, die wir auch als sehr „angestrengt“ erlebt hatten, die unbedingt gewinnen wollten. Ich kritisiere es nicht. Die Liedertafel macht vieles. Wir führen Konzerte
auf, reisen zu Freunden, singen sozial und tun eine ganze Menge andere Dinge („viel artigere Dinge“). Es gibt Chöre, die konzentrieren sich auf bestimmte Werke, wir beackern ein breites
Spektrum. Es gibt auch Chöre die nehmen mehrmals im Jahr an solchen Wettbewerben teil. Das macht sie nicht besser und uns nichtschlechter. Es ist eine andere Ausrichtung. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, es klingt sonst nach Entschuldigung, und das ist es nicht, sondern der Versuch einer Erklärung!
Willi und ich wandern gemütlich ab zum Bus. Wir kommen an und der Bus ist voll. Alle sind nun doch mitgekommen. Wir sind tatsächlich etwa 5 Minuten enttäuscht. Auch weil der zweite Auftritt einfach gut war. Schon auf dem Heimweg verschwindet der Frust. Es ist einfach zu schön. Wir waren gut, und das ist nicht gesponnen oder selbstüberschätzt. „Liedertafel, wie biste erwachsen jeworden. Wat war det fürn Trauaspiel als wa anno dunnemal in Köln valohrn hatten. Jetzt sind wa irjendwie doch erwachsen jeworden!“
Schon auf der Fahrt wird wieder gelacht gescherzt und analysiert. Es folgt eine zünftige Tagesendfete. Wir singen dem Brautpaar ein kleines Ständchen. Ich nutze wieder die Zeit, einige besser oder noch besser kennen zu lernen. Es sei hier mal Volker Transchel erwähnt, mit dem ich mich richtig ausquatsche. Schon wieder kühlt der Morgen, als die letzten, nun schon erschöpft, aber sehr glücklich, in die Federn sinken (ja, für den nächsten Tag denke ich mir einen neuen Spruch aus, aber es passt so schön!).
Erkenntnis des Tages: Wir sind ehrgeizig, nicht nur ich! Wir lassen uns die Laune durch nichts vermiesen, wir strahlen mit der Sonne um die Wette, es ist schön hier, aber sind wir das nicht
auch?
Thomas H. Reiche; 1. Bass

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:37

3. Tag

Dritter Tag

Eine absurde Stadtrundfahrt, ein wenig Tourismus und Einkehr halten

Früh wird gefrühstückt. Ich hab es bisher nicht geschrieben, aber Frühstück war immer nett. Es hat mir geschmeckt, die Bedienung fand ich freundlich und hilfsbereit, einmal war ein Lehrmädchen nicht superschnell und ich wäre beinahe zu spät zur Probe gekommen. Aber sie musste ja mich bedienen, das verwirrte sie ein wenig. Verständlich, oder?!
Ab 09:30 Uhr folgt eine Stadtrundfahrt. Ich hab hier ein paar Erklärungen zu Bremen eingefügt, weil die Stadtrundfahrt eben absurd war - absurd aber sehr lustig.
Am Hilton nehmen wir unsere Stadtbild-Erklärerin und ihr Fahrrad auf. Es ist eine fröhliche, junge Frau (38 Jahre), die, wie wir bald merken werden, ein sehr ansteckendes glucksendes Lachen hat (das meine ich wirklich nett). Wussten Sie, verehrter Leser, dass die offene See 113 km von Bremen entfernt ist? Bremen ist das kleinste Bundesland Deutschlands. Das Parlament nennt sich
Bürgerschaft, man ist stolz auf eine lange Tradition, erste Erwähnung 782, die Weser umschließt Bremen wie ein Schlauch. Der Ortsteil Bremerhaven liegt mehr als 60 km entfernt von der Stadt, hat knapp 140.000 Einwohner und wurde erst 1851 Stadt. Mit dem Bau wurde 1827 begonnen, weil die Weser zu versanden drohte und die Schiffe immer größer wurden. Das Land gehörte bis dahin Hannover.
So, das ist nun genug an den Fakten. Geplant war, einen Abstecher zum Friedhof zu machen und vor allen den Bardenchor zu singen. Leider, und jetzt zeigte sich die echte Schwäche des Navigationssystems, sind Bremens Brücken oft zu niedrig für unsere Klimaanlage. Das Navigationssystem konnte keine alternativen Wege anbieten mit besseren Durchfahrten und so fuhren wir an ein paar Industriegebieten vorbei, erfuhren etwas über Bremens Brautradition und seine Nahrungs- und Genussmittel. Wir diskutierten mit unserer Stadtführerin über die Bremer Stadtmusikanten, die ja eigentlich nicht nach Bremen kamen, was aber archäologische Ausgrabungen jetzt zweifelhaft erscheinen lassen. Also ist Bremen die Räuberhöhle... Wir streiften das Thema Länderfinanzausgleich und stellten die Frage, warum es Gebrüder Grimm heißt und nicht Brüder. Dabei wurde viel, nein sehr viel gelacht.

Dann erreichten wir den Friedhof, stellten uns auf. Ich schlug ein Plätzchen mit Schatten vor und wurde dafür von Sangesbruder Klaus Nüsse veralbert. So wird einem Fürsorge gedankt. Aber dann wurde es ernst und wir brachten unser Ständchen. Ich lasse es, viel mehr zu sagen, aber wir erreichten Annegret, sie war gerührt. Auch unseren Volker berührte es, ist doch sein Verlust noch sehr frisch und sehr schmerzhaft. Wir zogen uns ein klein wenig zurück und ließen beiden die Zeit, sich zu fassen. Schmerz muss immer wieder mal raus und Musik hilft dabei, auch wenn es im Moment weh tut. Ich denke es war richtig, so wie wir es machten.

Vor dem Friedhof, der sehr schön ist, durch den viele kleine Kanäle gehen, verabschiedeten wir uns von unserer Stadtführerin und sie erhielt ein paar deftige Schmatzer. Von wem, wird nicht verraten, wer’s wissen will, ich tratsche gern darüber...
Nun ging es weiter in die Künstlerkolonie Worpswede. Hier ist nun mein Bericht sehr persönlich, da ich die Chance ergriffen habe und mich mit zwei Cousinen meiner Großmutter treffe, die wenige Kilometer entfernt wohnen. Deshalb nur ein paar Fakten: Worpswede liegt am Südrand des Teufelsmoors am Fuß des Weyerberges (51m ü.N.N.). Es gibt hier mehrere Ausstellungen unter anderem zu B. Hoetger (schon über Bremen erwähnt), den Barkenhof von H. Vogeler, in dem heute eine Künstlerförderungsstätte beheimatet ist. Sehenswert ist die Kunsthalle mit Werken der ersten Künstlergeneration. Hier lebten nicht nur bildende Künstler sondern auch Literaten wie R. M. Rilke und C. Hauptmann. Worpswede hat als Künstlerkolonie entscheidende Impulse für die Kunst Norddeutschlands gegeben. Bis heute arbeiten hier Künstler. Aus der letzten Generation ist T. Tiegel besonders erwähnenswert. Auch politisch sind hier Ideen von Demokratie, neuen Formen des
Zusammenlebens und der Verwaltung und des Gemeinwesens entwickelt und gelebt worden.
Die meisten schlendern durch den Ort, kaufen ein paar Mitbringsel, erfrischen sich oder essen eine Kleinigkeit. Das schöne Wetter lässt alle den Tag einfach genießen.

Danach ging es wieder ins Hotel zurück. Probe für den Gottesdienst am nächsten Morgen und unser Sommerkonzert. Vincent verweist auf die zweite CD, die sich alle noch ein paar Mal zu
Gemüte führen sollen, damit wir sicherer und besser werden. Die Probe wird voll ausgenutzt (jemand behauptet gar, es würde leicht überzogen werden, was Vincent entschieden zurückweist).
Danach trennen sich die Wege. Für den Abend ist am Pier 2 ein Mitsingekonzert (Händels Messias) angesagt. Wie ich mitbekomme, sind alle, die dabei sind, begeistert. Ich mache mein eigenes Programm und treffe mich mit meiner Cousine und ihrer Familie und habe einen schönen Abend in einer kleineren Runde. Dabei lerne ich einen anderen Teil der Stadt kennen. Vincent besucht das
Kirchenkonzert eines anderen Chores und Till bummelt durch die Altstadt. Als ich ins Hotel zurückkehre ist Vincent schon da und wir beginnen den Abschluss des Tages bei einem Bierchen mit einem intensiven Gespräch über die Liedertafel, ihre Zukunft, seine Pläne und die Vergangenheit des Chores (was hier besprochen wird, kommt in die Auswertung).
Dann kommen alle anderen an, und der Abend wird, wie die vorherigen, fröhlich und singendbeendet. Es ist noch sehr dunkel im Westen und leicht hell im Osten als die letzten Aufrechten den Abend beschließen.

Erkenntnis des Tages: Die Liedertafel hat sogar auf einer „absurden“ Stadtrundfahrt mit problematischem Navigationssystem ihren Spaß. Außerdem kann Vincent aus jeder Reise ein intensives Probenwochenende machen, was uns aber immer ein Stück weiter bringt.
Thomas H. Reiche; 1. Bass

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:38

4. Tag und Fazit

Vierter Tag

Gottesdienst und Abschied

Es ist Sonntag und wir müssen uns verabschieden von Bremen, dem Chorfest und offenbar auch vom perfekten Wetter. Als wir aufstehen ist der Himmel mit leichtem Grau überzogen. Bremen trauert ein wenig, dass wir gehen. Reisegepäck verladen, antreten in schwarz aber ohne Schleife. Wir machen uns auf zur Christuskirche in Bremen-Vahr. Die Gemeinde hat zwei eigene Chöre, die mit uns den Gottesdienst zu einem musikalischen Gottesdienst machen. Wir singen uns vor dem Gottesdienst ein, gewöhnen uns an den Raum, üben den Auftritt (der beim letzten Lied dann
endlich klappt) und nehmen Platz. Eine junge, mitsingende Pfarrerin führt uns durch den Gottesdienst, und wir sind wieder gut. Angeblich ist in der Kirche noch nie geklatscht worden nach einem Konzert. Wenn es stimmt, sorgen wir für eine Premiere! Die Ehre Gottes aus der Natur von Beethoven war aber auch wirklich gut. Da zeigt sich, was ein Männerchor klanglich bietet.
Nach dem gelungenen Auftritt, sitzen wir im Gemeindesaal mit den anderen Sängerinnen und Sängern und Gemeindemitgliedern zusammen. Wir erfahren, dass hier viele Russland-Deutsche leben. Launig vergeht die Zeit wie im Fluge. Zum Abschied singen wir den Zottelmarsch, was unsere Gastgeber begeistert aufnehmen. War es nicht schön?
So 100%ig bin ich nicht sicher, aber ich glaube, wir sind für das nächste Jahr zum Kirchentag eingeladen...

Wir haben noch einmal Freude gebracht und Freunde gefunden. Die Musik hat ein Band gebunden. Das ist für mich Chorfest! Ein wenig gedrückt geht es in den Bus und auf die Heimreise. Im Bus wird so langsam der Abschied vorbereitet. Claus Bock fasst die Ergebnisse treffend zusammen. Ein Sänger spendiert einen Weinbrand und einen Kräuterlikör, die Stimmung ist prächtig, auch
wenn ein wenig Wehmut durchschimmert.
Auf der Fahrt machen wir einen Mittagsessenstop, wo die große Masse ein Spanferkel verzehrt. Der wahre Höhepunkt ist aber die Herrentoilette. Hier hängen Bilderwitze an den Wänden unter anderem einer mit Eiern aus Bodenhaltung. Die Behauptung, dass Jürgen Baack mit dem Scherz in Verbindung gebracht werden könnte, ist absurd, seine Eier entstammen biologischer Hühnerhaltung. Trotzdem ist das stille Örtchen ein Anziehungspunkt. Die Damen der Liedertafel lassen sich in Gruppen durch die Galerie führen.
Außerdem wird beschlossen, dass aus dem Schatzmeister der Kanzler wird. Dann geht es weiter, noch ein kurzer Halt und Berlin naht. Wir wären ja sogar pünktlich gewesen, aber viele hatten offenbar einen Wochenendausflug gemacht und am Autobahndreieck wurde gebaut. In umgekehrter Reihenfolge werden jetzt alle wieder wohlbehalten und gesund abgesetzt. Wir hatten keine Pannen mit dem Bus. Alle waren glücklich, was kann da noch kommen? -- Na ja, Benefizkonzert für den KWGTurm, Besuch des Plaidter Frauenchors, Chorproben-Wochenende, Weihnachtskonzert,
Jubiläum, Japan...

Fazit:
persönlich und global Was kann man jetzt noch sagen?
Also persönlich habe ich es genossen. Ich habe wieder eine Reihe von Sangesbrüdern besser kennen gelernt. Mit vielen habe ich lange Gespräche gehabt. Ich hoffe, keinen zu sehr gelangweilt zu haben. Vielen Dank für die Geduld. Ich könnte sie jetzt alle aufführen, aber das wären einfach zu viele. Wer gemeint ist, weiß es. Ich habe mich wohl gefühlt, und ich denke, es ist bei allen so gewesen. Einen ganz besonderen Dank an unsere Reiseleitung. Barbara und Gerhard Baltuttis haben hervorragende Arbeit geleistet. Es gab ein paar lustige Zwischenfälle, Versprecher und Entdeckungen: Vincent meinte bei Reisebeginn, etwas vergessen zu haben. Er meinte dies auch bei der Ankunft. Vielleicht ist ja nur etwas daheim geblieben, was er dann doch nicht brauchte. Es wurde festgestellt, dass Brunhilde Dudek und Ivan Ljubenko am selben Tag geboren sind. Da wir das Jahr bei den Damen verschweigen, es ist der 3.1. im gleichen Jahr. Vincent wollte auch einmal einen kühlenden Käfer besingen, aber das kann passieren, wenn man einen ganzen Tag dirigiert.
Jürgen Baack wählte weiße Hosenträger zu schwarzem Hemd, die wurden als Modefauxpas entlarvt und ihm wurde mit einem Satz schwarzer ausgeholfen.
Ich habe noch eine ganze Reihe von Hinweisen bekommen („Du musst dies auch erzählen, das war lustig...“!). Dann wäre es noch länger und ich fürchte, dann müsste der Präsident und Redakteur des „Merker“ kürzen, das wollen wir nicht (wird er trotzdem wohl machen, oder?).
So nun zum globalen Eindruck. Wir sind wirklich auf dem Weg wieder gewachsen. Klanglich, aber auch im Zusammenhalt. Ich hab’s schon geschrieben, mit fast 125 Jahren werden wir erwachsen. Wir haben soviel über die Zukunft der Liedertafel geredet, es sind Ideen entwickelt worden, damit könnte man zehn Vereine beliefern. Das Engagement ist es, was zählt, und das ist groß.
Zwar haben wir nicht gewonnen, aber vieles von dem, was Vincent vorher sagte und schrieb, hat sich bewahrheitet: Wir sind vor Fremden aufgetreten und haben auch in unserer Schwächephase zumindest Wohlwollen geerntet. Das ist etwas anderes und mehr Wert als wenn unsere Freunde und Familien uns auf die Schulter klopfen, so sehr wir es auch mögen.
Wir sind gemessen worden und werden klarer über unsere eigenen Fehler nachdenken können. Das gemeinsame Ziel hat zu größerer Konzentration geführt. Dies war gut für die Disziplin und den Zusammenhalt. Der Zusammenhalt ist ohnehin sehr wichtig, wir sind eine Gemeinschaft und das ist gut für jeden, der daran teilhat. Der Kontakt zu anderen hat eine Menge Ideen hervorgebracht: Wie motiviere ich jüngere, wie locke ich neue Sänger in den Chor, wie aktiviere ich die „Alten“? Mal abgesehen davon, Reisen bildet, und es war eine kulturelle Erfahrung! So, jetzt ist´s aber gut! Das wichtigste: Es machte Spaß!!

Thomas H. Reiche


Ich hoffe auch nicht BLer können sich hier finden. Bremen war ja eine riesen Sache, deshalb könnte es sein, der ein oder andere erkennt sich wieder.
Thomas H.Reiche
Thomas H. Reiche; 1. Bass

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Donnerstag, 15. Oktober 2009, 13:29

Ganz schön viel.....

Ja war ein schönes Chorfest in Bremen. Für uns ohne Chor, sind nur 5 auf eigene Faust hingefahren, aber ;( die Stimmung, das schöne Wetter und nette Leute kann ich bestätigen. :thumbsup:

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Samstag, 17. Oktober 2009, 00:57

Tolle Atmosphäre

Ja, Bremen war klasse und ich denke nicht nur für uns
Thomas H. Reiche; 1. Bass

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