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  • »Joachim Fischer« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 25. November 2015, 16:49

Kirchen als Konzertsäle nutzen?

Seit einiger Zeit geistern in verschiedenen Medien, natürlich auch schon in den Sängerzeitschriften Artikel umher, die das Überschriftsthema mehr oder weniger stark ansprechen.

Zum einen wird extrem negativ darüber diskutiert wie berichtet, Kirchen als Konzertsäle zu mißbrauchen,
zum anderen wird es sogar von Pfarrern selbst angeboten.

Ich selbst bin in der katholischen Kirche aufgewachsen und als ehemaliger Regensburger Domspatz und Kirchenmusik-trächtiger sicherlich in gewisser Weise eigentlich vorbelastet. Aus Erfahrung wurde mein Hang zu jeglicher Art der christlichen Religion weniger und ich habe inzwischen ziemlichen Abstand dazu. Ich denke, aus dieser Sichtweise ein ziemlich neutrales Verhältnis aufgebaut zu haben.

Ich halte mit jedem Chor inzwischen jährlich ein Konzert in den jeweiligen Kirchen ab und die Pfarrer selbst sind positiv eingestellt. Selbst weltliche Stücke sind inzwischen problemlos möglich. Es sind beides evangelische Kirchen.

Da Kirchen insgesamt bis auf die großen Konzertsäle die besten akustischen Möglichkeiten bieten werde ich hier bevorzugt singen soweit mögich.

Welche Erfahrungen habt ihr machen können/müssen? Bzw. was meint ihr dazu. Gibt es hierzu eine grundsätzliche Bereitschaft oder wird es abgelehnt.
Beste Grüße, Joachim
"Music was my first love"

Heiko

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2

Donnerstag, 26. November 2015, 12:14

Hallo Joachim, hier in NRW (Kreis Viersen, also Grenzgebiet zur Niederlande) kein Problem.

Mit meinem kleinen Chor singen wir regelmäßig hauptsächlich Weltliche Dinge in der evangelischen Kirche und
mit dem großen Männerchor singen wir seit Jahren schon unser Weihnachtskonzert in der kath. Kirche.

Beide Chöre sind weltlich und haben vom Liedgut oder Gesinnung nichts mit den Kirchen zu tun.

Auch einige Feste haben wir schon unter der kath. Kirche in den Gemeinschaftsräumen gefeiert.

Was ich so von anderen Chören rundrum mitbekomme, finden hier etliche Konzerte in Kirchen statt.
--
Schöne Grüße, Heiko

MGV1853 - 1. Bass
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3

Dienstag, 1. Dezember 2015, 05:15

Hallo,
ich denke, es ist auch immer abhängig vom Motto des Konzertes.
Prinzipiell ist die Akustik schon besser in Kirchen, sodass wir auch viele Konzerte in Kirchen geben, wobei wir dann aber eigentlich auch immer 1 - 2 kirchliche Stücke singen.
Für 2016 haben wir ein größeres Wald- und Jägerkonzert geplant, dazu später mehr, dafür haben wir einen Saal und für die Wiederholung eine Freilichtbühne vorgesehen.
Zu diesem Motto passt eine Kirche nicht so wirklich.

Aber um die Frage zu beantworten, die in der Zeitschrift "Chorzeit" gestellt wurde, richtig?
Nein ich sehe keine Probleme darin, Kirchen auch als Konzert-Aufführungsort zu nutzen, auch wenn diese rein weltlich sind.
Ich meine, wir singen ja schöne Lieder und spielen keine Deathmetal-Musik, in welcher der gehörnte angepriesen wird...

Oftmals ist das aber auch eine Frage der Einstellung der Kirchengemeinde, dennoch wird das heutzutage m.E. sehr liberal angegangen und ich sehe auch nichts abwertendes darin.

Matthias Funk, 1. Baß

Schriftführer
Berliner Liedertafel 1884 e.V.

www.berliner-liedertafel.de

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  • »Joachim Fischer« ist der Autor dieses Themas

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4

Dienstag, 1. Dezember 2015, 14:36

Hallo Matthias,

mit der Chorzeit bist du schon auf dem richtigen Weg. Sie hat eigentlich den letzten Anstoß zu meiner Frage gegeben.
Wenn ich an die Zeit vor ca. 20 Jahren denke...

Meine Heimatkirche (klicken), inzwischen Basilika minor, inzwischen bin ich über 100 km davon entfernt, da ist heute noch nichts machbar. Auch die Filialkirche davon, noch idealer für Aufführungen, da noch bessere Akkustik, ist leider nicht so weit.

Ich sehe mehr die Chance bei der evangelischen Kirche.
Beste Grüße, Joachim
"Music was my first love"